Klavier lernen mit beiden Händen

In diesem Beitrag zeige ich Dir Übungen, wie Du Dein Zusammenspiel aus rechter und linker Hand am Klavier perfektionierst.

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Picture of Gordon November
Gordon November
Mit seinem intuitivem Klavierspiel wurde Gordon November vielfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem renommierten Potsdamer Chansonpreis (1. Preis + Publikumspreis). Sein selbst produziertes Album brachte ihn in alle großen Radio-Stationen – von SWR1 bis NDR1.
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Mit seinem intuitivem Klavierspiel wurde Gordon November vielfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem renommierten Potsdamer Chansonpreis (1. Preis + Publikumspreis). Sein selbst produziertes Album brachte ihn in alle großen Radio-Stationen – von SWR1 bis NDR1.

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Jede Person, die anfängt Klavier zu lernen, steht zu Beginn vor einer großen Herausforderung: Klavier mit beiden Händen spielen. Du mit Sicherheit auch, oder?

Am Anfang scheint das gar nicht so einfach. Erst klimperst Du mit der rechten Hand eine Melodie. Spielst mit der linken Hand die Begleitung. Und dann? Möchtest Du beides zusammensetzen. Aber so richtig easy ist das nicht. Gehirnknoten vorprogrammiert.

Dieses Problem hat wirklich jeder Mensch, der gerade anfängt Klavier zu lernen. Selbst das allseits bekannte Wunderkind Mozart wird nicht sofort mit beiden Händen wie eine junge Gottheit in die Tasten gehauen haben.

Doch ich habe gute Nachrichten für Dich: Die linke Hand mit der rechten Hand zu verheiraten und beide Hände beim Musizieren sicher einsetzen kannst Du lernen. Und das rasant. Mit drei schnell umgesetzten Übungen. Und die zeige ich Dir in diesem Beitrag. Plus: Am Ende des Artikels wartet ein ganz besonderes Goodie auf Dich!

Also, ran an die Tasten. Und los geht’s. Auf dass Du ein Maestro im beidhändigen Klavierspiel wirst.

Dein Training für das perfekte Zusammenspiel aus rechter und linker Hand

Mit beiden Händen gleichzeitig Klavier spielen ist nicht einfach. Alle haben damit Probleme. Aber: Wer regelmäßig trainiert, schult sein Gehirn. Und zwar so, dass es damit klarkommt, wenn Deine rechte und Deine linke Hand unterschiedliche Sachen spielen.

Das richtige Training? Ja, ganz genau. Und ich bin quasi Dein Personal Trainer. Ich zeige Dir Übungen für das Klavierspielen, die Dich zum Profi mit beiden Händen machen.

Alles was Du und Deine Hände brauchen, sind die folgenden drei Übungen. Sie schulen Deine Koordination, Dein Gehirn und natürlich Dich.

Übung 1: Zeitgleich mit beiden Händen das Gleiche spielen

Du träumst davon, dass Deine Hände und Finger unabhängig voneinander laufen? Also unterschiedliche Sachen zeitgleich spielen können? Hier kommt die perfekte Übung, um diesen Traum wahrzumachen. Und das Beste: Sie ist deutlich effektiver als jedes Bodybuilding Workout. Ergebnisse bekommst Du nämlich schon nach wenigen Übungseinheiten.

Lege Deine beiden Hände auf die Klaviatur. Dabei liegt der kleine Finger der linken Hand auf dem C und der Daumen der rechten Hand auf dem darüberliegenden C. Nun spielen Deine Hände zeitgleich genau das gleiche – erst aufwärts, dann abwärts:

C – D – E – F – G – F – E – D – C

Das funktioniert doch schon ganz gut, oder? Und obwohl Deine beiden Hände das gleiche spielen, ist das schon eine Herausforderung. Denn: Du setzt nicht die gleichen Finger auf den gleichen Tönen ein. So spielt etwa der kleine Finger der linken Hand das C und der Daumen der rechten Hand das C. Dann der Ringfinger der linken Hand das D und der Zeigefinger der rechten Hand das D. Usw.

Tipp für Anfänger: Falls Dir diese Übung noch schwer fallen sollte, spiele mit den gleichen Fingern gleichzeitig. Das sieht dann so aus:

Deine rechte Hand spielt C – D – E – F – G während Deine linke Hand G – F – E – D – C spielt.

Übung 1 - Klavier lernen mit beiden Händen

Läuft es bei Dir? Super. Dann lass‘ uns jetzt zur Übung Nummer 2 springen.

Übung 2: Betonungen mit Wirkung einbauen

Für diese Übung brauchst Du keine Hanteln. Keine Matte. Kein Schweißband. Aber ein Metronom.

In der folgenden Übung spielst Du auf jeden Schlag des Metronoms zwei Töne. Stell‘ das Metronom gerne schön langsam ein, bis die Übung sicher sitzt. Danach kannst Du es etwas schneller einstellen.

Was wir jetzt machen: Wir betonen immer den ersten Schlag. Etwa so:
betont – unbetont – betont – unbetont – betont – unbetont. Der betonte Ton wird immer auf dem Schlag des Metronoms gespielt. Vor dem nächsten Schlag der unbetonte Ton.

Wir verwenden beide Hände und beginnen jeweils auf dem C.

Fingersätze - Haltung beim Klavier lernen
Übung 2 - Klavier lernen mit beiden Händen

Nun spielen wir:

C – d – E – f – G – f – E – d – C

Dabei stehen die Großbuchstaben für die betonen Töne und die Kleinbuchstaben für die unbetonten Töne.

Sobald diese Übung sitzt, kannst Du anfangen, die Töne spiegelverkehrt zu spielen. Das heißt, nun spielen zwar die gleichen Finger von rechter und linker Hand. Die rechte Hand spielt aber:

C – d – E – f – G – f – E – d – C

während die linke Hand zeitgleich

G – f – E – d – C – d – E – f – G

spielt.

Übungs-Variante: Betonung ändern

Ist dir etwas aufgefallen? Bisher haben immer die gleichen Finger die betonten und die gleichen Finger die unbetonten Töne gespielt. So etwa der Daumen, Mittel- und kleiner Finger immer einen betonten Ton und etwa Zeige- und Ringfinger immer den unbetonten Ton.

Das wollen wir nun ändern. Wenn Du die Übung sicher kannst, spielst Du ab sofort den ersten Ton betont, den zweiten und dritten Ton unbetont, dann wieder einer betont, dann wieder zwei unbetont usw. Wichtig: Dabei ist der betonte Ton immer auf dem Schlag des Metronoms. Heißt: Pro Schlag spielst Du insgesamt drei Töne. Dadurch wechseln sich die betonten und unbetonten Töne ab.

Tipp: Da diese Variante von Übung 2 schon etwas schwerer ist, starte erstmal nur mit der rechten Hand. Spiele dann nach dem gleichen Prinzip mit der linken Hand. Und dann mit beiden Händen zusammen. Und immer schön das Metronom mitlaufen lassen. So stellst Du sicher, dass Du wirklich souverän und rhythmisch korrekt mit beiden Händen spielst.

Wow, wenn Du bis hierhin gekommen bist, dann hast Du schon eine ganze Menge geleistet. Hut ab. Das, was Du jetzt am Klavier kannst, kann nicht jeder.

Weil Du nun schon Erfahrung im Spielen mit beiden Händen mitbringst, bist Du bereit für Stufe 3. Und die kommt jetzt.

Übung 3: Unterschiedliche Betonungen einbauen

Was Du schon kannst: Töne mit unterschiedlicher Betonung abwechselnd spielen. Also betont – unbetont – betont – unbetont usw. Dabei hast Du immer zwei Töne pro Schlag gespielt. Also auf jedes Ticken Deines Metronoms zwei Töne. Das waren Achtelnoten.

Danach hast Du gelernt, Triolen zu spielen, indem Du auf einen Schlag drei Töne gespielt hast.

Was wir jetzt tun: Achtelnoten und Triolen miteinander verbinden.

Ich sehe, Du bekommst große Augen. Du wirst aber merken, dass Du das mit etwas Übung hinbekommst. Dein Gehirn muss sich nur entsprechend vernetzen. Das geschieht mit etwas Übung völlig automatisch. Und dann wirst Du das Dein Leben lang können.

Wie verbinden wir nun die Achtelnoten und die Triolen.

Deine linke Hand spielt Achtelnoten, also betont – unbetont – betont – unbetont und die rechte Hand die Triolen, also betont – unbetont – unbetont – betont – unbetont – unbetont usw. Dabei sind die betonten Töne immer zeitgleich zu spielen.

Wenn Du das Metronom mitlaufen lässt, dann bemerkst Du, dass die betonten Töne immer auf einen Schlag erfolgen. Und das obwohl die beiden Hände unterschiedliche Geschwindigkeiten spielen.

Nochmal zur Info: Diese Übung ist echt schwer. Wenn es nicht sofort funktionieren will und Deine beiden Hände nicht wirklich wollen, ist das kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Speichere Dir einfach diesen Beitrag ab und kehre morgen – mit frischem Kopf – zur Übung 3 zurück. Dann wird es schon viel besser funktionieren. Es gilt die Devise: Am Ball bleiben lohnt sich.

Dein Weg in die Unabhängigkeit der Hände

Notenwerte verstehen. Takt halten. Unterschiedliche Bewegungen koordinieren. Das Gehirn fordern. All das kannst Du jetzt schon. Toll, oder? Und weißt Du, was richtig genial ist? Dass Du all das, was Du in diesem Beitrag gelernt hast, mit der Zeit völlig intuitiv kannst. Heißt: Du musst nicht mehr nachdenken, wann die Hände betont und unbetont spielen und wie sie das zeitgleich mit unterschiedlichen Notenwerten hinbekommen. Es wird einfach fließen. Du hast quasi Deinen Flow trainiert.

Intuitiv mit beiden Händen spielen

Mit beiden Händen gleichzeitig zu spielen ist das eine. Richtig spannend wird es, wenn Du mit beiden Händen wunderschöne Melodien auf die Klaviatur bringst. Und sogar Deine Lieblingsform performst. Wäre es nicht super, wenn das auch intuitiv funktionieren würde?

Da habe ich gute Nachrichten für Dich: das geht. Wenn Du Dich für das intuitive Klavierspielen entscheidest. Das lernst Du auf piano.university in der Masterclass Intuition.

Die Masterclass Intuition ist mein Kurs für alle, die intuitiv am Klavier Musik machen wollen. Er gliedert sich in mehrere Module, die wiederum aus mehreren kurzen und knackigen Übungseinheiten bestehen. Die lassen sich ganz easy in Deinen Alltag integrieren und machen Dich Stück für Stück zum besseren Klavierspieler und zur routinierten Pianistin.

Natürlich trainieren wir hier auch das Klavierspielen mit beiden Händen. Koordination ist nämlich ein essentieller Bestandteil des Klavierspielens. Das wirst Du schnell bemerken, wenn es um Fingersätze geht.

Klingt das alles spannend für Dich? Dann habe ich ein Geschenk für Dich: kostenlosen Zugang zu meinem Workshop für angehende Inuinauten. In dem Workshop lernst Du die Grundlagen des intuitiven Klavierspielens kennen. Sobald Du den Workshop abgeschlossen hast, erhältst Du als Belohnung dann noch 14 Tage kostenfreien Zugang zur Masterclass Intuition. Sounds good? Dann klicke hier:

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